Volleyball und Leichtathletik

Die drei Erstplatzierten der Mädchen und Jungen nach dem Turnier

 

Julia Großner - SWE-Volleyteam - sowie Jenny Heinemann -VfL Weimar - sind zwei gerade erst 16-jährige Mädchen, die innerhalb eines Vierteljahres sprichwörtlich wie Phönix aus dem Sand gestiegen sind, um die Beachvolleyballwelt der nationalen weiblichen Jugend neu zu ordnen.

Zu den Fakten: Beide Spielerinnen haben das Volleyball-ABC in der Halle in unterschiedlichen Vereinen erlernt, Julia seit dem 9.Lebensjahr über die Stationen, ASV Erfurt, VCO Erfurt, TUS Braugold und jetzt beim neuen Erfurter Volleyballclub SWE Volley-Team spielend. Seit der 8. Klasse nutzt sie die nahezu idealen Bedingungen am Sportgymnasium Erfurt. Jenny kam über den Schulvolleyball in Weimar zum VfL Weimar. Beide haben ihre Liebe für den Sand vor ca. 2 Jahren das erste mal bei einer Thüringenmeisterschaft zum Ausdruck gebracht. Beide sind mit unterschiedlichen Partnern bis zu diesem Jahr mehr oder weniger erfolgreich gewesen. Wurde Jenny vor zwei Jahren C-Jugend Meisterin in Thüringen, schaffte dies Julia im vorigen und diesem Jahr.
Auch ihre erste Teilnahme an deutschen Meisterschaften absolvierten sie mit verschiedenen Partnern und unterschiedlichem Erfolg im letzten Jahr in Bocholt.
Daraus entstand die Idee, es doch mal zusammen zu versuchen. Der sehr engagierte Landestrainer Manfred Steinbeißer setzte sich mit den beiden jungen Damen im Mai dieses Jahres zusammen, steckte mit ihnen das Ziel ab und aus einem just for fun Beach wurde ein 3-monatiger, leistungs-orientierter Trainings- und Wettkampfzyklus.
Das bedeutete:
- durchgehendes Training von Mai bis August (6-8 Einheiten pro Woche)
- einen 12- wöchigen parallelen Wettkampfzyklus am Wochenende mit Turnieren in Thüringen, Sachsenanhalt und Brandenburg
- sowie die Vorbereitung auf die nationale Sichtung in Hamburg und die daran anschließenden deutschen Meisterschaften der B- und C-Jugend

Für junge Mädchen gerade in der Ferienzeit ein Tausch von Erholung gegen Schweiß, Urlaub gegen Trainingsalltag und Party gegen hartes Arbeiten.
Herr Steinbei�er war in dieser Zeit Trainer und vor allem Motivationskünstler in einer Person. Immer das Ziel vor den Augen quälte sich das Trio unter allen Wetterbedingungen dieses Sommers.
Ausschließlich bei Damenturnieren startend sammelten sie kleinere und größere Erfolge und Punkte in der DVV-Rangliste und qualifizierten sich somit direkt für die beiden Meisterschaften.
In Hamburg bei der nationalen Sichtung positiv aufgefallen wurde eine Woche später in der höheren Altersklasse startend der deutsche Meistertitel in der B- Jugend erkämpft.
Das bedeutete zugleich Favorit für die C-Jugendmeisterschaft zu sein. Auch mit diesem Druck wurden die beiden fertig und wiederholten den Erfolg in ihrer eigentlichen Altersklasse.
Zwei nationale Titel in diesem, sowie die Aussicht auf internationale Eins�tze im nächsten Jahr sind Lohn für einen harten Sommer sowie Ansporn für das Team und seinen Trainer, weiter so toll zusammen zu arbeiten.
Beide sind zweifache Deutsche Meister - das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen!
Hut ab!"

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